Zentraler Latentwärmespeicher

Zentraler Latentwärmespeicher

Land- und Amtsgericht Düsseldorf von AGN

Beispiel Land- und Amtsgericht Düsseldorf: Kern des effizienten und innovativen Energiekonzeptes ist das Erdluftregister in Kombination mit zentral eingebrachter PCM-Technologie (PCM: phase change material = Latentwärmespeicher). Durch die unterirdischen Schächte des Erdluftregisters strömen rund 100.000 Kubikmeter Luft pro Stunde, die im Sommer durch die Temperaturunterschiede im Erdinneren abgekühlt bzw. im Winter aufgewärmt werden. Diese Vortemperierung senkt die Energiekosten erheblich. Einen deutlichen Anteil an der gesamten Effektivität eines Erdluftregisters haben zusätzlich einfache Wärmespeichereffekte des verbauten Betons.
Man spricht hier von sensibler Wärme, die dabei hilft, die Wärme des Tages mit der Kälte der Nacht auszugleichen. Nochmals verstärkt wird dieser Effekt durch den zentral im Erdluftregister angeordneten Latentwärmespeicher. Ein Latentwärmespeicher speichert Energie oder gibt diese ab, wenn er seinen Aggregatzustand wechselt, deshalb auch Phase Change Material, PCM. Ein einfacher und seit langem bekannter physikalischer Effekt, mit Hilfe dessen sich große Mengen Energie in einer verhältnismäßig kleinen Masse unterbringen lassen.
Die Kombination von Erdluftregister und nachgeschaltetem PCM-Latentwärmespeicher macht es möglich, Energie-Überschüsse wie geothermische Energie, freie Nachtkälte oder auch EDV-Abwärme zunächst zu speichern und bei Bedarf zu nutzen.


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